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© 2005 | dr. paul sietzen |
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Die Häkelnadelmethode Seitenastkrampfadern werden heutzutage mit sogenannten "minimalinvasiven" Techniken entfernt. Statt der früher größeren Einschnitte reicht ein kleiner Einstich durch die Haut. Mit einem häkelnadelähnlichen Häkchen kann die Krampfader vor die Haut geleitet und hier mit Klemmen gefasst und herausgezogen werden. Die feinen Einstiche müssen meist nicht genäht werden, sondern werden mit feinen Streifen zugeklebt. Es sind langfristig kaum Narben sichtbar. Die Strippingoperation Die Strippingoperation ist eine schonungsvolle Möglichkeit, lange gerade gestreckte Krampfadernanteile (z.B. von der Leiste bis unterhalb des Kniegelenkes oder von der Kniekehle bis zum Außenknöchel) in einem Stück zu entfernen. Hierzu wird die Krampfader an ihrem oberen oder unteren Ende aufgesucht und unterbunden. Sämtliche Seitenäste, insbesondere in der Leiste, müssen unterbunden werden. Andernfalls können über verbleibende Äste neue Krampfadern entstehen. Medikamente Können die Entwicklung von Krampfadern nicht verhindern, Krampfadern auch nicht zur Rückbildung bringen. Ihre Bedeutung liegt ausschließlich in der Linderung von Beschwerden und in der Unterstützung weiterer Behandlungsmaßnahmen. Diese Medikamente (oft Rostkastanienextrakte) stärken die Innenwand der Vene, macht die Venen weniger durchlässig für den Austritt von Flüssigkeit und Eiweiß in das Gewebe. In diesem Sinne kann das Schwere- und Spannungsgefühl, das durch Schwellungen verursacht wird, vermindert werden. Bei höhergradigen Venenleiden (bis zum Venengeschwür) können die Medikamente zur Unterstützung der erforderlichen Kompressionstherapie dienen und den Heilungsverlauf verkürzen.
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