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Die Behandlung der Hämorrhoiden Behandlung mit Hämorrhoiden - Salben und Zäpfchen:Die meisten Präparate enthalten eine Kombination von schmerzstillenden und entzündungshemmenden Substanzen . Auf diese Weise führen sie zu einer vorübergehenden Linderung der Beschwerden. Die Hämorrhoiden selber werden durch sie allerdings kaum rückgebildet. Vorübergehend können sie allerdings durchwegs hilfreich sein. Anwendung sollten sie erst finden, nachdem ein Arzt sichergestellt hat, dass die Beschwerden wirklich durch Hämorrhoiden und nicht durch eine ernsthaftere Erkrankung verursacht werden. Sollte unter der Anwendung von Salben oder Zäpfchen verstärkter Juckreiz auftreten, muss an eine Allergie und eine entsprechende Abklärung gedacht werden.Die Hämorrhoiden - Verödung:Die Verödung mittels Proktoskop. Über dieses kann der Arzt die Darmschleimhaut einsehen und beurteilen und die geeignete Stelle zum Einspritzen des Verödungsmittels aufsuchen. Wichtig ist, dass die Verödung oberhalb einer meist gut sichtbaren Linie verläuft, die den Enddarm in den schmerzempfindlichen äußeren Teil und den schmerzunempfindlichen (!) oberen Bereich unterteilt. Die Verödung erfolgt im schmerzfreien Bereich , sodass der Patient zwar das Druckgefühl der Nadel verspürt, allerdings kaum jemals einen nennenswerten Schmerz.Das Verödungsmittel führt zu einer Reizung des Gewebes, die anschließend zu einer Narbe führt. Diese Narbe drosselt den arteriellen Einstrom in die Hämorrhoide, zieht die Darmschleimhaut ein und verkleinert die vergrößerte Hämorrhoide. Im Anschluss an die Behandlung treten üblicherweise ebenfalls keine Schmerzen auf, über einige Tage kann die Entzündung, die durch die Reizung hervorgerufen wird, zu einem Fremdkörper- und Druckgefühl führen. Komplikationen: Geringgradige Blutungen in den Folgetagen bis zu einer Woche können durch ein oberflächliches Schleimhautgeschwür hervorgerufen werden und sind harmlos. Nur bei stärkeren Blutungen , die allerdings sehr selten sind, muss umgehend ein Arzt aufgesucht werden. In diesem Fall ist möglicherweise ein Gefäß verletzt worden und kann zu hohem Blutverlust führen. Allergische Reaktionen auf das Verödungsmittel sind sehr selten möglich. Die Verödungsbehandlung wird vor allem bei Hämorrhoiden I. und II. Grades durchgeführt. Das sie schmerzfrei und praktisch risikolos ist, ist ein Verödungsversuch bei höhergradigen Hämorrhoiden gerechtfertigt, auch wenn dieser Versuch nicht immer erfolgreich ist. Die "Gummiringligatur":Eine Alternative zur Verödungsbehandlung ist die Gummiringligatur. Über das erwähnte Proktoskop kann der Arzt die Hämorrhoide mit einer feinen Zange fassen, über diese Zange wird ein Gummiring über die gefasste Hämorrhoide gestülpt. Der Gummiring führt zu einer Unterbrechung der Blutzufuhr im abgedrosselten Hämorrhoidenzipfel, dieser stirbt ab und fällt innerhalb von wenigen Tagen ab und wird mit dem Stuhl ausgeschieden. Die Gummiringligatur erfordert vom Arzt Fingerspitzengefühl: Setzt er den Gummiring im schmerzhaften Bereich, empfindet der Patient unerträgliche Schmerzen ! Beim Abfallen des abgestorbenen Hämorrhoidenzipfels entsteht an der Schleimhaut eine kleine Wunde. Meistens bemerkt der Patient diese nicht . Das Risiko einer Blutung ist allerdings größer als bei der Verödungsbehandlung. Sollte eine stärkere Blutung, die nicht nur zu leichten Blutauflagerungen auf dem Stuhl führt, muss der Patient umgehend seinen Arzt kontaktieren bzw. ein Krankenhaus aufsuchen! Diese Behandlung sollte deswegen nicht durchgeführt werden, wenn innerhalb der nächsten 3 Wochen eine größere Reise geplant ist.Die Hämorrhoiden - Operation:Wenn eine Verödungsbehandlung oder Gummiringligatur nicht erfolgreich gewesen ist bei Hämorrhoiden bis zum III. Grad bzw. bei Hämorrhoiden IV. Grades ist die Operation die Behandlung der Wahl. |
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