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Nebenwirkungen der Verödung

Leichter Schmerz und Schwellungen sind 1-2 Tage nach der Behandlung möglich. Allergische Reaktionen sind selten; sollten Sie unter Allergien leiden, teilen Sie dies bitte Ihrem behandelnden Arzt mit!

Sehr selten sind Hautgeschwüre, die mit einer Narbe abheilen. Durch die Wahl einer möglichst niedrigen Kozentration des Verödungsmittels und korrekte Verödungstechnik kann man diese Komplikation fast immer verhindern.

Einige Patienten entwickeln im Bereich der verödeten Krampfader neue sehr feine Äderchen, die unter Umständen zu fein für eine weitere Verödung sind und kosmetisch stören können. Durch die Anwendung von niedrigdosierten Kortisoncremes über wenige Tage kann die Neigung zu neuen Äderchen bei Patientinnen, deren Haut hierzu neigt, meist verhindert werden. Erfreulicherweise bilden sie sich sonst meist nach einem halben Jahr zurück.

Regelmäßig treten vorübergehende blaurote Verfärbungen der verödeten Venen durch Blutgerinnsel, die sich nicht ganz vermeiden lassen, auf. Der Blutfarbstoff kann als braunes Pigment abgelagert und erst im Verlauf von Monaten vom Körper weitgehend abgeräumt werden. Um dies zu verhindern ist es notwendig, Blutreste in den verödeten Venen bei den Kontrollen durch Nadelstiche zu entfernen. Dies kann schmerzhaft sein.

Sehr selten sind nach der Verödung Venenentzündungen, Thrombosen oder Lungenembolien. Durch Begrenzung der Gesamtmenge an Veroedungsmittel lässt sich dieses Risiko extrem gering halten. Weiters dient der Gummistrumpf und die Empfehlung, nach der Verödung eine halbe Stunde fest zu gehen der Vorsorge vor diesen sehr seltenen Komplikationen.

Bei schwachem Bindegewebe kann eine Schwellneigung nach der Verödung entstehen oder verstärkt werden.

Nachbehandlung

Unmittelbar nach der Verödung sollten Sie eine halbe Stunde fest Gehen (Thromboseprophylaxe).

Zum Erreichen eines optimalen Ergebnisses sollte die Patientin an den Tagen nach der Verödung Gummistümpfe tragen. Die Tragedauer wird vom Arzt individuell festgelegt.

Ueber ca. 6 Wochen dürfen Sie Ihre Beine der Sonne oder einem Solarium nicht aussetzen (zum Verhindern einer scheckigen Verfärbung).

In den ersten Wochen nach der Verödung sollten Sie Sauna und starke Wärmeeinwirkung auf die Beine meiden. Ab dem Tag nach der Verödung können Sie duschen. Auf ein warmes Vollbad sollten Sie in den ersten 2 Wochen verzichten.

Körperliche Bewegung ohne Überanstrengung oder Pressatmung ist bedenkenlos möglich.