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Die Verödung von Krampfadern

Ist eine Behandlungsform, die sich besonders für kleinere Krampfadern eignet, wenn diese nicht durch den Rückstau aus größeren Krampfadern entstanden sind bzw. die sie verursachenden größeren Krampfadern vorher durch eine Operation beseitigt worden sind. Insbesondere eignet sich die Verödung zum Behandeln von netzförmigen retikulären Krampfadern und von Besenreisern.

Bei der Verödung wird ein spezieller verdünnter Alkohol mit einer sehr feinen Nadel in die Vene gespritzt. Dieser Alkohol bewirkt eine Schädigung der Veneninnenwand. Anhand der nachfolgenden Kompression mittels Gummistrumpf oder Bandagierung wird ein Verkleben der Venenwände erzielt. Um ein gutes Verkleben der Venenwände zu erreichen, sollte der Gummistrumpf bis zum folgenden Abend getragen werden. Innerhalb von Wochen heilt die verödete Krampfader als nicht spürbarer Narbenstrang ab.


Um Komplikationen zu vermeiden , wird eine möglichst geringe Konzentration gewählt, die Gesamtverödungsmenge ist begrenzt. Eine Verödungssitzung dauert 10-15 Minuten. Die Arbeitsfähigkeit ist nach der Verödung erhalten, normale Belastungen sind möglich, Höchstleistungen (z.B. Sport), langes Stehen oder Sitzen sollte nach der Verödung vermieden werden. Unmittelbar nach der Verödungsbehandlung sollte die Patientin 20 Minuten bis ½ Stunde gehen, im Sinne einer Thromboseprophylaxe für den Fall, dass Verödungsmittel in die tiefen Venen abgeflossen sein sollte.

 



  Die Verödung